Erfahrung aus über 40 Jahren Kampfkunst

Präsident und Cheftrainer Josef Stockem begann vor 41 Jahren mit dem Kampfkunsttraining. Nach mehrjährigem Studium des traditionellen Shotokan-Karate begann er schließlich das Training des Shaolim-Si. Bald leitete er erfolgreich eigene Schülergruppen. Seit nunmehr 20 Jahren ist die Vereinigung für Shaolin-Kampfsysteme und Zen-Kampfkunst e.V. ein selbstständiger Verein in Viersen

Traditionelles Training

Die Verbreitung der Kampfkünste in Europa, die Wandlung zum Breitensport, zur Fitnessübung und zum Wettkampfsport hat vielfach zu einem Aussterben der traditionellen Trainingskonzepte geführt, die seit Hunderten von Jahren vom Meister an seine Schüler weitergegeben wurden. Die Vereinigung für Shaolin-Kampfsysteme und Zen-Kampfkunst e.V. hat sich dieser Bewegung nicht angeschlossen. Wir führen keine Wettkämpfe durch, tragen nur weiße, braune oder schwarze Gürtel und trainieren alle  gemeinsam - Anfänger wie Schwarzgurte - nach den überlieferten und bewährten Trainingsmethoden. Die Ausbildungsqualität gibt uns recht. 

Shaolin-Karate und Shaolim-Si

Die eindeutigen Strukturen des japanischen Karate erleichtern Anfängern den Einstieg in die Kampfkünste. Sie schulen Koordination und Motorik und garantieren die Ausbildung der benötigten Muskulatur. Daher trainieren die Schüler der Vereinigung für Shaolin-Kampfsysteme und Zen-Kampfkunst e.V. das Shaolin-Karate. Nach und nach beginnt der übergang zum Shaolim-Si, der Shaolin-Kampfkunst. Aufgrund der exzellenten Trainingseigenschaften des Karate trainieren alle Schüler bis in die Meistergrade weiterhin mehrmals in der Woche Shaolin-Karate. In geschlossenem Fortgeschrittenentraining wird Shaolim-Si gelehrt. Dazu gehören u.a. die sogenannten Pokkecks und der Drachenstil.  Beide Kampfkünste lehren den höchsten Respekt vor dem Gegenüber und den Mitmenschen. 

Ausgeglichene und vielseitige Ausbildung

Einseitiges Training weißt irgendwann Mängel auf. Den meisten Menschen sind die Begriffe yin und yang bekannt, Dualismen wie Tag und Nacht, hart und weich, Mann und Frau begegnen uns überall in unserem Leben. Dennoch wird dieses Grundkonzept im Studium der Kampfkünste gerne vernachlässigt. Um eine ausgeglichene Ausbildung zu gewährleisten werden in der Vereinigung für Shaolin-Kampfysteme und Zen-Kampfkunst e.V. neben den "harten" Trainingsformen des Shaolin-Karate und des Shaolim-Si Kung-Fu auch die "weichen" Kampfkünste Tai-Chi und Chi-Gong in natürlicher Weise ins Training eingebunden. Das Zusammenspiel dieser beiden Seiten derselben Medaille erlaubt eine Ausbildung, die sich auf Körper und Geist gleichermaßen positiv auswirkt.
Zusätzlich werden verschiedene Waffenformen mit Schwert, Langstock und Kurzstock gelehrt. Durch die Meisterung des Umgangs mit diesen Gegenständen erhöhen sich Koordination und Gefühl des Trainierenden, der die Waffen schließlich als bloße Erweiterung seiner Gliedmaßen wahrnimmt. 

Voraussetzungen

Die o.a. Ausführungen mögen zu der Einschätzung verleiten, nur ausgewählte und besonders begabte Menschen seien fähig die chinesischen und japanischen Kampfkünste zu üben. Dies ist eine Fehleinschätzung. Ein wacher Geist und die Bereitschaft zu lernen sind die einzigen Voraussetzungen für ein erfolgreiches und jahrelanges Training in der Vereinigung für Shaolin-Kampfysteme und Zen-Kampfkunst e.V. Seien es die Schüler unserer Kindergruppe ab 7 Jahren oder die Teilnehmer des Erwachsenentrainings, sie alle beweisen, dass jeder die Fähigkeit besitzt im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten Erstaunliches zu erreichen.