Vereinigung für Shaolin-Kampfsysteme und Zen-Kampfkunst e.V.

Wir begrüßen Dich herzlich auf unserer Webseite

Willkommen zu einer kleinen Tour durch unseren Kampfkunstverein in Viersen. Die folgenden Seiten soll Dir einen Überblick über die Geschichte des Shaolim-Si in Deutschland und insbesondere die Entstehung der Vereinigung für Shaolin-Kampfsysteme und Zen-Kampfkunst e.V. geben. Du wirst Einiges über japanische und chinesische Kampfkünste erfahren und auch schon ein paar unserer Mitglieder kennenlernen. Natürlich würden wir uns am meisten freuen, wenn du einfach zum nächsten Trainingstermin erscheinst und wir dich persönlich kennenlernen dürfen.

Erfahrung aus über 40 Jahren Kampfkunst

Präsident und Cheftrainer Josef Stockem begann vor mehr als 40 Jahren mit dem Kampfkunsttraining. Nach mehrjährigem Studium des traditionellen Shotokan-Karate begann er schließlich das Training der Shaolin-Kampfkunst in Mönchengladbach und Duisburg. 12 Jahre trainierte er dabei unter der Anleitung des Kampfkunstexperten und Lehrers für Taoismus, Professor phil. r.o.c. Willy Horstmann, 4. Mönchsgrad Shaolin (Tempel des Nordens), 8. Dan Wu-Shu Kempo. Bald leitete er erfolgreich eigene Schülergruppen Nord-Shaolin-System. Seit fast 25 Jahren ist die Vereinigung für Shaolin-Kampfsysteme und Zen-Kampfkunst e.V. ein selbstständiger Verein in Viersen und hat sich auch durch zahlreiche ausgebildete Dan-Träger einen Namen gemacht.

Traditionelles Training

Die Verbreitung der Kampfkünste in Europa, die Wandlung zum Breitensport, zur Fitnessübung und zum Wettkampfsport hat vielfach zu einem Aussterben der traditionellen Trainingskonzepte geführt, die seit Hunderten von Jahren vom Meister an seine Schüler weitergegeben wurden. Die Vereinigung für Shaolin-Kampfsysteme und Zen-Kampfkunst e.V. hat sich dieser Bewegung nicht angeschlossen. Wir führen keine Wettkämpfe durch, tragen nur weiße, braune oder schwarze Gürtel und trainieren alle gemeinsam - Anfänger wie Schwarzgurte - nach den überlieferten und bewährten Trainingsmethoden. Die Ausbildungsqualität gibt uns recht.

Shaolin-Karate und Nord-Shaolin-Kung-Fu

Die eindeutigen Strukturen des japanischen Karate erleichtern Anfängern den Einstieg in die Kampfkünste. Sie schulen Koordination und Motorik und garantieren die Ausbildung der benötigten Muskulatur. Daher trainieren die Schüler der Vereinigung für Shaolin-Kampfsysteme und Zen-Kampfkunst e.V. das Shaolin-Karate. Nach und nach beginnt der Übergang zum Nord-Shaolin-Kung-Fu.

1988 entwickelte der leider inzwischen verstorbene Sifu Willy Horstmann nach einem beispiellosen 35-jährigen Werdegang in der Welt des Budo aus dem Nord-Shaolin-System und dem traditionellen Karate das heutige Shaolin-Karate. Er verband Tradition und neue Erkenntnisse zu einem ganzheitlichen System, welches in der Lage ist, geistige und körperliche Fähigkeiten ohne erhöhte Verschleißerscheinungen zu steigern und dadurch ein Training bis ins hohe Alter möglich macht.

Bis weit in die Meistergrade hinein trainieren daher alle Schüler der Vereinigung für Shaolin-Kampfsysteme und Zen-Kampfkunst e.V. mehrmals in der Woche gemeinsam Shaolin-Karate. In geschlossenem Fortgeschrittenentraining wird aufbauend Shaolim-Si gelehrt. Dazu gehören u.a. die sogenannten Pokkecks und der Drachenstil. Beide Kampfkünste lehren den höchsten Respekt vor dem Gegenüber und den Mitmenschen.

Ausgeglichene und ganzheitliche Ausbildung

Einseitiges Training weist irgendwann Mängel auf. Den meisten Menschen sind die Begriffe yin und yang bekannt: Dualismen wie Tag und Nacht, hart und weich, Mann und Frau begegnen uns überall in unserem Leben. Dennoch wird dieses Grundkonzept im Studium der Kampfkünste gerne vernachlässigt. Um eine ausgeglichene Ausbildung zu gewährleisten werden in der Vereinigung für Shaolin-Kampfysteme und Zen-Kampfkunst e.V. neben den "harten" Trainingsformen des Shaolin-Karate und des Shaolim-Si Kung-Fu auch die "weichen" Kampfkünste Tai-Chi und Chi-Gong in natürlicher Weise ins Training eingebunden. Das Zusammenspiel dieser beiden Seiten derselben Medaille erlaubt eine Ausbildung, die sich auf Körper und Geist gleichermaßen positiv auswirkt.
Zusätzlich werden verschiedene Waffenformen mit Schwert, Langstock und Kurzstock gelehrt. Durch die Meisterung des Umgangs mit diesen Gegenständen erhöhen sich Koordination und Gefühl des Trainierenden, der die Waffen schließlich als bloße Erweiterung seiner Gliedmaßen wahrnimmt.

Voraussetzungen

Die o.a. Ausführungen mögen zu der Einschätzung verleiten, nur ausgewählte und besonders begabte Menschen seien fähig chinesischen und japanischen Kampfsport zu üben. Dies ist eine Fehleinschätzung. Ein wacher Geist und die Bereitschaft zu lernen sind die einzigen Voraussetzungen für ein erfolgreiches und jahrelanges Training in der Vereinigung für Shaolin-Kampfysteme und Zen-Kampfkunst e.V. Die Erfolge der Teilnehmer des Trainings beweisen, dass jeder die Fähigkeit besitzt im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten Erstaunliches zu erreichen.

Jetzt aber wirklich...

Nach neusten Informationen können wir nach den Weihnachtsferien wirklich wieder in unsere Halle. Bis dahin trainieren wir montags weiterhin in unserer Ausweichunterbringung im Erasmus-von-Rotterdam-Gymnasium und ausnahmsweise mittwochs in der Diergardschule , Rektoratstraße 76.