Traditionelles Training
Die Verbreitung der Kampfkünste in Europa, die Wandlung zum
Breitensport, zur Fitnessübung und zum Wettkampfsport hat
vielfach zu einem Aussterben der traditionellen
Trainingskonzepte
geführt, die seit Hunderten von Jahren vom Meister an seine
Schüler weitergegeben wurden. Die Vereinigung für
Shaolin-Kampfsysteme und Zen-Kampfkunst e.V. hat sich dieser Bewegung
nicht angeschlossen. Wir führen keine
Wettkämpfe
durch, tragen nur weiße, braune oder schwarze Gürtel
und trainieren alle gemeinsam -
Anfänger wie Schwarzgurte - nach den überlieferten
und bewährten Trainingsmethoden. Die
Ausbildungsqualität gibt uns recht.
Shaolin-Karate und Shaolim-Si
Die eindeutigen Strukturen des japanischen Karate erleichtern
Anfängern den Einstieg in die Kampfkünste. Sie
schulen Koordination und Motorik und garantieren die
Ausbildung der
benötigten Muskulatur. Daher trainieren die Schüler
der Vereinigung für Shaolin-Kampfsysteme und Zen-Kampfkunst
e.V. das Shaolin-Karate. Nach und nach beginnt der übergang
zum Shaolim-Si, der Shaolin-Kampfkunst. Aufgrund der exzellenten
Trainingseigenschaften des Karate trainieren alle
Schüler bis in die Meistergrade weiterhin mehrmals in der
Woche Shaolin-Karate. In geschlossenem Fortgeschrittenentraining wird
Shaolim-Si gelehrt. Dazu gehören u.a. die sogenannten Pokkecks und
der Drachenstil. Beide Kampfkünste lehren den
höchsten Respekt vor dem Gegenüber und den
Mitmenschen.
Ausgeglichene und vielseitige Ausbildung
Einseitiges Training
weißt irgendwann Mängel auf. Den meisten Menschen
sind die
Begriffe yin
und yang
bekannt, Dualismen wie Tag und Nacht, hart und weich, Mann und Frau
begegnen uns überall in unserem Leben. Dennoch wird dieses
Grundkonzept im Studium der Kampfkünste gerne
vernachlässigt. Um eine ausgeglichene Ausbildung
zu
gewährleisten werden in der Vereinigung für
Shaolin-Kampfysteme und Zen-Kampfkunst e.V. neben den "harten"
Trainingsformen des Shaolin-Karate
und des Shaolim-Si Kung-Fu
auch
die "weichen" Kampfkünste Tai-Chi
und Chi-Gong
in
natürlicher Weise ins Training eingebunden. Das Zusammenspiel
dieser beiden Seiten derselben Medaille erlaubt eine Ausbildung, die
sich auf Körper und Geist
gleichermaßen positiv
auswirkt.
Zusätzlich werden verschiedene Waffenformen mit Schwert,
Langstock und Kurzstock gelehrt. Durch die Meisterung des
Umgangs
mit diesen Gegenständen erhöhen sich Koordination und
Gefühl des Trainierenden, der die Waffen schließlich
als bloße Erweiterung seiner Gliedmaßen
wahrnimmt.
Voraussetzungen
Die o.a. Ausführungen mögen zu der
Einschätzung verleiten, nur ausgewählte und besonders
begabte Menschen seien fähig die chinesischen und japanischen
Kampfkünste zu üben. Dies ist eine
Fehleinschätzung. Ein wacher Geist und die Bereitschaft zu
lernen sind die einzigen Voraussetzungen für ein erfolgreiches
und jahrelanges Training in der Vereinigung für
Shaolin-Kampfysteme und Zen-Kampfkunst e.V. Seien es die
Schüler unserer Kindergruppe ab 7 Jahren oder die Teilnehmer
des Erwachsenentrainings, sie alle beweisen, dass jeder die
Fähigkeit besitzt im Rahmen der gegebenen
Möglichkeiten Erstaunliches zu erreichen.